Sehr oft gibt es depressive Störungen bei Menschen mit Darmerkrankungen, berichtete kanadische Forscher. Experten zufolge enthält das sogenannte entzündliche Darmerkrankung (IBD) Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Beide Krankheiten werden oft auch durch extra-intestinale Manifestationen begleitet. Die Forscher verglichen die Häufigkeit von Angst und andere Arten von psychischen Störungen bei 351 Patienten mit zuverlässig diagnostiziert entzündliche Darmerkrankungen und 779 Patienten aus der allgemeinen Bevölkerung in Kanada, den USA und Neuseeland. Die Ergebnisse zeigten, dass Patienten mit IBD deutlich höhere Häufigkeit von Panikattacken, allgemeinen Angststörungen, Zwangsstörungen und Depression waren. Sprechen über die wichtigsten Gegenstand der Studie, folgert Dr. Bernstein von der University of Manitoba (Kanada), dass nach einigen Schätzungen etwa einer von drei Patienten mit einer depressiven oder Angststörung, Verschlechterung der IBD führt zu einer Verschlimmerung der begleitenden psychischen Störung. Mechanismen für die Kommunikation zwischen diesen Zuständen weiter untersucht werden.
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